Islandhund

Größe

Rüden: idealerweise 46cm
Hündinnen: idealerweise 42cm

Herkunft

Island

Einsatz

Hütehund; Familienhund

Wesen

Der Islandhund(auch als Isländischer Spitz oder Isländischer Schäferhund bekannt) zeichnet sich durch ein umgängliches und ruhiges Wesen aus. Er besitzt eine neugierige Natur und tritt jedem freundlich entgegen. Es handelt sich um einen wachsamen Hund, der fremde Besucher er in der Regel willkommen heißt – diese aber erst mal bellfreudig meldet, allerdings ohne jede Aggression. Islandhunde sind selbstsicher und furchtlos. Beim Hüten gehen sie eigenständig zur Sache und finden jedes verloren gegangen Schaf wieder. Ein Jagdinstinkt ist so gut wie gar nicht vorhanden. Mit Kindern kommt der Islandhund gut zurecht und freut sich über Spiele mit ihnen. Wird der Islandhund geistig und körperlich ausreichend gefordert, so kann er auch als Familienhund gehalten werden. Zu seinen Menschen entwickelt er eine enge Bindung und lässt sich einfach erziehen, solange sein Bedürfnis an Bewegung und Aktivitäten befriedigt wird.

Aussehen

Islandhunde kommen in zwei Felltypen vor: Langhaar (raues langes Fell, dichte weiche Unterwolle) und Kurzhaar (raues Fell von mittlerer Länge mit üppiger weicher Unterwolle). Bei den Farben ist alles erlaubt – nur ist es erwünscht, wenn eine bestimmte Farbe dominiert. Weibliche Islandhunde sind deutlich femininer gebaut als Rüden. Allgemein erinnert das Aussehen stark an einen großen Spitz. Der Körperbau ist von der Seite betrachtet rechteckig – länger als höher. Die dreieckigen Ohren werden aufrecht getragen und sind an den Spitzen abgerundet. Die Rute wird gekringelt über dem Rücken getragen.

Haltung

Islandhunde gelten als äußerst lauffreudig. Eine Wohnung in der Stadt kommt für diese Rasse kaum in Frage. Der Islandhund will täglich lange spazieren gehen und im Garten herumtollen – und das reicht noch lange nicht als Beschäftigung aus. Die Intelligenz und die Bewegungsfreude dieser Hunde muss unbedingt gefördert werden. Durchlaufen sie keine Ausbildung zum Gebrauchshund, machen Islandhunde beim Hundesport (zum Beispiel Agilty) eine gute Figur. Diverse Spiele, bei denen Köpfchen gefragt ist, gefallen ihnen ebenfalls. Wird der Islandhund nicht ausreichend beschäftigt, neigt er zum kläffen oder fängt Unternehmungen auf eigene Faust an – selten zur Freude des Besitzers. Das Fell kommt mit wenig Pflege aus. Hin und wieder bürsten genügt, zu Zeiten des Fellwechsels etwas öfters. Islandhunde gehören einer gesunden Rasse an, die so gut wie keine Erbkrankheiten aufweist.