Dogo Argentino

Größe

Rüden: 62 – 68cm
Hündinnen: 60 - 65cm

Herkunft

Argentinien

Einsatz

Jagdhund; Wachhund; Familienhund

Wesen

Der Dogo Argentino (auch argentinische Dogge genannt) wird in Argentinien vor allem bei der Jagd auf Großwild und Raubkatzen eingesetzt. Dementsprechend unerschrocken und selbstbewusst ist er. Er kann anderen Hunden gegenüber ziemlich dominant reagieren, gerade Rüden bei anderen Rüden. Dennoch gilt diese Rasse als fröhlich und ruhig, solange sie keine Gefahr erkennt. Dogos Argentinos bringen einen ausgeprägten Schutztrieb mit. Ihrer Familie sind sie treu ergeben und jederzeit bereit diese und ihr Territorium zu verteidigen. Aggressionen gehören aber dennoch nicht zu den Eigenschaften des Dogo Argentino und in der Regel zeigt er sich auch fremden Menschen freundlich bis desinteressiert, solange er sie nicht für eine Bedrohung hält. Der Dogo Argentino kann als Haus- und Famliienhund gehalten werden. Trotz seiner Wachsamkeit ist er kein Beller, verfügt aber grundsätzlich über einen starken Jagdtrieb und ist somit kein Hund für Anfänger.

Aussehen

Dogos Argentinos besitzen ein kurzes glattes Fell, das sich weich anfühlt. Das Haarkleid passt sich dem Klima an – in kälteren Regionen ist es oftmals dicker und bildet unter Umständen eine leichte Unterwolle. Bei den Farben ist nur reines Weiß zugelassen. Ein schwarzer Fleck um die Augen herum ist gestattet. Der Dogo Argentino ist groß und deutlich muskulös gebaut. Der Schädel ist kräftig, insgesamt macht dieser Hund dennoch einen eleganten und geschmeidigen Eindruck. Die Dreiecksohren sind hoch angesetzt und stehen zur Seite hin ab. Die dicke Rute wird in Säbelform getragen.

Haltung

Ein Dogo Argentino braucht eine Menge Bewegung. Die Spaziergänge sollten lang und ausgiebig sein. Im besten Falle kann er einer Aufgabe als Wach- oder Jagdhund nachgehen. Soll er ein reiner Familienhund sein, empfiehlt es sich ihn durch Hundesportarten geistig und körperlich auszulasten. Dogos Argentinos bestehen auf engen Familienanschluss. Eine gute Erziehung ist nötig, da es sich hierbei um einen kraftvollen Hund mit starkem Jagdtrieb handelt, welcher sich kaum austreiben lässt. Wird er als Welpe früh genug an andere Haustiere gewöhnt kann er mit diesen zurechtkommen. Leider neigt diese Rasse aufgrund ihres weißen Fells dazu taub auf die Welt zu kommen. Das kurze Fell sollte regelmäßig gebürstet werden.

Akita Inu Welpen

Wer sich für einen Akita Inu Welpen entscheidet, sollte wissen, dass die Hündinnen leichter zu handhaben sind als Rüden. Auch reagieren sie sensibler und weniger dominant. Wichtig ist eine Erziehung von erfahrener Hand und ein Besuch in der Hundeschule, damit der Akita Inu sich schon in jungem Alter zu einem ausgeglichenen Hund entwickelt, der einem später nicht auf der Nase herumtanzt.