Alaskan Husky

Größe

Rüden: 50 - 60cm
Hündinnen: 50 - 60cm

Herkunft

USA

Einsatz

Schlittenhund; Familien- und Begleithund

Wesen

Alaskan Huskys sind freundliche und verspielte Hunde. Sie sind gut verträglich mit anderen Hunderassen und treue Gefährten für ihre Menschen. Auch mit Kindern kommen sie gut zurecht. Alaskan Huskys wurden schon zu alten Zeiten bei den Inuits als Teil der Familie aufgezogen, weshalb sie heute nicht nur Schlittenhunde, sondern auch loyale Familienhunde sind. Allgemein sind Alaskan Huskys ruhige Zeitgenossen, heulen aber gerne mal im Rudel. Diese Hunderasse ist intelligent, sanftmütig und kennt keine Aggressivität. Allerdings besitzt der Alaskan Husky auch einen sehr starken Jagdtrieb, der sich kaum aufhalten lässt. Alaskan Huskys werden als Langläufer verwendet und sind dementsprechend zäh und ausdauernd beim Rennen.

Aussehen

Das Fell des Alaskan Husky ist sozusagen in zwei Lagen aufgeteilt. Das Deckhaar ist mittellang und wasserabweisend. Es ist nicht so dick wie das anderer Schlittenhunde, hält aber optimal die Wärme im Körper. Bei der Unterwolle findet zwei, drei Mal im Jahr ein Fellwechsel statt. Das Unterwollfell ist weiß bis grau, während das Deckhaar meist weiß mit einer Kombination aus rot, grau, braun oder schwarz ist. Alaskan Huskys sind kleiner als die meisten Schlittenhunde und haben einen schnittigeren Körperbau. Der Kopf ist eher schmal und wird zur Schnauze hin spitzer. Der Körper ist perfekt zum Dauerlauf geeignet.

Haltung

Alaskan Huskys sind ausgezeichnete Renner, die große Distanzen in kurzer Zeit zurücklegen können. Diese Hunde sind daher auf keinen Fall für die Stadthaltung geeignet. Sie wollen ausgelastet und gefordert werden. Möglichkeiten zum Austoben und lange Spaziergänge sind unabdingbar. Wichtig ist auch eine erfahrene Hand, um den Jagdtrieb des Alaskan Huskys so weit wie möglich in den Griff zu bekommen. Wittert er Beute, ist er meist auch durch Rufe seines Besitzers nicht mehr aufzuhalten. Eine konsequente Erziehung von erfahrener Hand. Die Fellpflege ist von geringem Aufwand. Das Haar sollte regelmäßig gebürstet und gekämmt werden. Im Frühjahr haart der Alaskan Husky beim Fellwechsel stark.